Linsen
Linsen (Lens culinaris), auch Erven oder Linsenerven genannt, gehören zu den Hülsenfrüchten und wurden schon vor 10.000 Jahren in Ägypten und Kleinasien angebaut. Damit sind Linsen eine der ältesten Kulturpflanze de Menschheit. Im antiken Ägypten und auch in Israel dienten Linsen als Grundnahrungsmittel. Auch die Römer ernährten sich gerne von Linsen.
Heutzutage findet man hauptsächlich ungeschälte, braune und grüne Tellerlinsen sowie die kleineren, bereits geschälten und teilweise auch halbierten roten Linsen, die weicher und breiiger kochen. Der Geschmack von Linsen ist typisch „erdig“.
Linsen sind leichter verdaulich als Erbsen oder Bohnen und verursachen auch weniger Blähungen. Sie haben mit 25-30 % in Trockenmasse einen sehr hohen Eiweißanteil, wodurch sie besonders bei zeitweiligem Fasten oder dauerhaftem Vegetarismus ein sehr wertvolles und zugleich preiswertes Nahrungsmittel darstellen.



