Kohl
Speiserüben
Speiserüben (Brassica rapa var. rapa) zählen zur Familie der Brassicaceae, sie sind zu unterscheiden von der Kohl- beziehungsweise Steckrübe. Speiserüben gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschen.. Der Ursprung der Speiserübe ist jedoch unbekannt. Wildwachsende Formen können in Westasien und Europa entdeckt werden, man nimmt also an, dass die Speiserüben in jenem Gebiet zum allerersten Mal kultiviert wurden.
Speiserüben beinhalten Vitamin C und Folsäure wie auch ätherische Öle, die ihnen ihren unverwechselbaren Geschmack verleihen sowie gleichzeitig wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe liefern. Blätter und Stängel von Speiserüben enthalten Vitamin A, Vitamin C, K , Folsäure sowie Kalzium.
In Europa waren Speiserüben wegen ihres sehr hohen Gehalts an Nährstoffen eines der wichtigsten Nahrungsmittel, die jedoch von der Kartoffel weitgehend abgelöst wurde. Speiserüben werden in diesen Tagen besonders als Delikatesse angebaut.
Zu den Formen der Speiserübe gehören die Teltower Rübchen, Gatower Kugeln, Bayerische Rübe und die Mairüben. Die lila-weiße Mairübe wird entweder im Frühjahr gesät, oder im Juli bis August für die Herbsternte.
Die Teltower Rübchen gelten als die vom Geschmack her feinsten der Speiserüben. Sie wurden urprünglich nur in Teltow bei Berlin angebaut. In der Zwischenzeit werden Teltower Rünchen allerdings auch in anderen Anbaugebieten gezogen. Teltower Rübchen sind weißlich und rundlich und sehen wie sehr große Radieschen aus. Teltower Rübchen schmecken angenehm mild und leicht süßlich.






