Knollengemüse
Karotte
Die Karotte (Daucus carota L. ssp. sativus), außerdem als Möhre, Mohrrübe, Gelbe Rübe, Wurzel oder schweizerdt. Rüebli bezeichnet, gehört zu den Doldengewächsen (Apiaceae). Karotten werden weltweit gepflanzt.
Je nach Alter zum Zeitpunkt der Ernte unterscheidet man zwischen:
- Pariser Karotten: Sehr jung und kugelförmig. Meist zu Konserven verarbeitet. Pariser Karotten sind frisch auf keinen Fall lagerfähig.
- Fingermöhren bzw. Zuckermöhren: Junge Karotten mit ca. 10 cm Länge, in der Regel am Grün zusammengebunden
- Sommer- und Herbstmöhren: Stumpfe Oberfläche mit eingeschränkter Lagerfähigkeit.
- Wintermöhren bzw. Spätmohrrüben: Über 20cm und 4-5 cm dick. Besitzen einen deutlich helleren, holzigen Kern.
Jüngere Karotten kommen in der Regel mit Grün in den Handeln hingegen man bei älteren Karotten das über der Erdoberfläche wachsenden Blattwerk meist direkt abschneidet um ein Austrocknen der Wurzel zu behindern. Frische Karotten erkennt man an der satten Farbe, die im Kern gleich wie außen sein soll. Überdies lassen sich frische Karotten auf keinen Fall biegen, sie brechen stattdessen durch.
Die Wurzeln der Karotte sind je nach Alter kugelig, länglich-kegelig oder zylindrisch mit einem holzartigen Kern und haben einen zumeist orange-rote Farbton, es gibt jedoch auch Karotten in weißer, dunkelroter und violetter Farbe. Karotten sind sehr reich an Ballaststoffen, lebenswichtigen Mineralstoffen (besonders Selen) und fettlöslichem β-Carotin, aus dem der Mensch das wertvolle Vitamin A gewinnen kann. Jung geerntete Karotten, so genannte Bundmöhren, enthalten bis zu 6 % Zucker.
Das in Karotten reichlich viel vorhandene β-Carotin ist nur in Fett löslich. Deshalb sollte beim Verzehr von Karotten immer ein klein bisschen Fett z.B.. Öl in der Marinade des Salates dabei sein, weil ansonsten das β-Carotin vom Körper nicht aufgenommen werden kann.






