Hülsenfrüchte
Erbsen
Erbsen (Pisum sativum L.) gehören genauso wie Linsen und Bohnen zu den Hülsenfrüchten. Die Erbse ist vermutlich die älteste Nutzpflanze unter den Hülsenfrüchten und enthält den höchsten Eiweißgehalt.
Reife, trockene Erbsen beinhalten weit mehr Eiweiß (bis zu 2 %) und Kohlehydrate (48%) als die grünen Samen. Diese enthalten lediglich 5-7% Eiweiß sowie 12% Kohlenhydrate. Erbsen enthalten des Weiteren viel Vitamin B1, Ballaststoffe sowie Mineralien.
Erbsen gelangen in drei Formen auf den Markt:
- Palerbsen; auch Pahl-, Schal- oder Kneifelerbsen genannt (schmecken leicht mehlig)
- Markerbsen (sind süßlich)
- Zuckererbsen; auch Kaiserschoten, Kiefelerbsen beziehungsweise Kefen genannt (ganz besonders zart)
Erbsen sind nicht gerade haltbar, da sie schnell an Geschmack verlieren. Deshalb werden die allermeisten Erbsen gleich nach der Ernte tiefgekühlt bzw. als Konserve haltbar gemacht. Erbsen in Konserven werden in unterschiedlichen Güteklassen angeboten. Erbsen extra fein haben einen Durchmesser bis 7 mm, Erbsen fein bis 7,5 mm, Erbsen mittelfein bis 8,5 mm, junge Erbsen bis 9,5 mm. Die reifen gelben oder graugrünen Erbsen eignen sich für Eintöpfe, Brei oder gemahlen als Suppengrundlage wie beispielsweise Erbswurst.






