Hülsenfrüchte
Azukibohnen
Azukibohnen (Vigna angularis), sehr häufig auch Adzukibohnen geschrieben, zählen zu den Hülsenfrüchten (Fabaceae, Leguminosae). Die Azukibohne stammt aus Ostasien. In Korea, Japan, in China und in der Mandschurei wird sie seit tausenden von Jahren angebaut.
In Japan ist die Azukibohne neben der Sojabohne die wirtschaftlich allerwichtigste Bohnensorte. Azukibohnen werden in Japan mithilfe von Zucker verkocht und zu der Paste Anko verarbeitet, die in vielen japanischen Süßspeisen enthalten ist.
Azukibohnen sind leichter zu verdauen als die in Mitteleuropa verbreitete Gartenbohne. Mit bis zu 22% Gehalt an Eiweiß sind Azukibohnen eines der eiweißhaltigsten Gemüse überhaupt. 100 Gramm Azukibohnen enthalten etwa. 320 kcal.
Die hierzulande großteils käuflich erwerbbaren getrockneten Azukibohnen müssen über Nacht eingeweicht werden. Gegart sind sie dann sehr leicht süßlich, ihre Konsistenz ist kernig und fest. Azukibohnen eignen sich für Suppen, Beilagen zu Reisgerichten, Gemüse, Bohnengerichte, Bratlinge und für die makrobiotische Küche. Abgesehen von den reifen Samen werden dir grünen Hülsen und Bohnen für Gemüse und Salate verwendet.
Azukibohnen sind getrocknet das ganze Jahr über in Asia- und Bioläden verfügbar. Seltener findet man Azukibohnen auch schon vorgekocht in Dosen, ähnlich wie Kidneybohnen und weitere Hülsenfrüchte.
Azukibohnen sind circa erbsengroß und leicht oval. Sie sind meistens von dunkelroter, ab und zu auch gelber bzw brauner Farbe und haben einen charakteristischen kurzen weißen Strich auf der Oberfläche. Man kann die frischen Hülsen, die frischen Bohnen oder die getrockneten Bohnen verwenden.
Die getrockneten Azukibohnen halten sehr lange Zeit, vorausgesetzt, man lagert sie kühl und dunkel.






